Rückblick: Westerntage der RSG Saarburg 2017

von Nicolas Bitsch

 Nach Westernart wurde das erste September Wochenende dieses Jahres in dem Reitstadion im Kammerforst durch die RSG Saarburg gestaltet. Zum Finale der Turnierserie 2017 richtete sich der Verein ganz auf die Sportart Westernreiten aus. Angelehnt an die Arbeitswelt der Cowboys und ihrer Pferde fand erstmals ein Reitturnier in dieser Disziplin statt. Dabei ging es insbesondere um die Möglichkeit, sein Können vor der Richterin Monika Aeckerle und der Ring-Steward Pia Zenner unter Beweis zu stellen. Mit einer fairen, professionellen Bewertung und ihrer herzlichen Art unterstützten beide offiziellen des EWU Verbands die Reiter. Durch wertvolle Informationen für die weitere Ausbildung wurde das Konzept der RSG Saarburg unterstrichen, welche sich besonders der Förderung des Sport und der Freude am Pferd verschreibt.

 

Die reiterliche Disziplin des Westernreitens kommt aus Amerika und ist in Deutschland noch jung.
Reitturniere sind bislang seltene Veranstaltungen. Reiterlich sind in der Hilfengebung an das Pferd und in den einzelnen Lektionen auf dem Reitplatz maßgebliche Unterschiede zu den klassischen Reitturnieren zu finden.
So stellte sich die RSG Saarburg erstmals diesen Anforderungen gemeinsam mit dem befreundeten Reitsportzentrum Girtenmühle. Bereits in der Vorbereitung gab es für die Turnierleiterinnen hohen Erklärungsbedarf, am Ende zeigte sich die gute Vorbereitung.

Eine Vorführung von Isabelle Giovanelli und Jessica Hartmann mit Pferd und Hunden zeigte neben den Prüfungen einen Ausblick auf weitere Möglichkeiten in dem Westernsport. Die Gastronomie richtete sich mit Hamburgern ebenfalls auf die Westerntage ein.

Erfolgreichste Reiterinnen des Tages waren die vier Allround-Champions: Pia Wagner in der Walk Trott Klasse, Christina Wörz in der Leistungsklasse 5, Sabine Strupp in der Leistungsklasse 4 und Sonja Becker in der Leistungsklasse 3. Besonders die Bereitschaft der Vereinsmitglieder und Vereinsfreunde hat 2017 zu vier gelungenen Reitturnieren geführt – mit über 1.500 Helferstunden haben alle Mitglieder gemeinsam die Freude und sportliche Entwicklung im Reitsport in Rheinland-Pfalz begleitet.


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